- Fulminante
original deutsche 12´ DLP - CINEDISC 690 005 / 6 -
Stereo von " Peer Raben ", mit
Musik
- aus
den Rainer Werner Fassbinder - Filmen
1969 - 1982 im informativen Klapp - Cover von 1984 !
- Ansicht
: Klapp
- Cover außen mit Vorder und Rückseite.
- Angebot
: "
Eine " original deutsche 12´ DLP - Cinedisc 690 005
/ 6 - Stereo von
- " Peer Raben " mit Musik
aus
Fassbinder - Filmen 1969 - 1982 im Klapp - Cover 1984.
- Tonträger
- Format : 12´ DLP ( Doppel - Langspielplatte ) - ( 30
cm )
- DLP - Name
: "
Musik aus Fassbinder - Filmen 1969 - 1982 "
- Interpreten
: "
Hanna Schygulla - Günther Kaufmann "
- Orchester
: "
Peer Raben "
- Label
- Nr. : Cinedisc 690 005 / 6 - Stereo ( Erstausgabe
)
- Matritz
- Nr. : LP 1 - A. Seite : DM A - 8071
A - 2 / 84 - S III ( gestanzt )
- LP 1 -
B. Seite : DM A - 8071 B - 2 / 84 - S III (
gestanzt )
- LP 2 -
A. Seite : DM A - 8072 A - 1 / 84 - S III (
gestanzt )
- LP 2 -
A. Seite : DM A - 8072 B - 1 / 84 - S III (
gestanzt )
- Erschienen
: 1984
- Land :
Deutschland
( Germany )
- Musik
- Gesellschaft : GEMA
- Genre
: Filmmusik
( Soundtrack )
- Abspielgeschwindigkeit
: 33
1/3 U/pM
- Zustand
: LP´s
und Klapp - Cover sehr gut erhalten ( M- / VG+ )
- Preis
: VHS
- Besonderheit
: Sehr seltene original Filmmusiken aus allen
" Rainer
Werner Fassbinder "
- Filmen von
1969 - 1982 auf zwei 12´ LP´s mit tollem informativen
bebilderten Klapp - Cover !

- Ansicht
: Label
A. & B. Seite der ersten 12´ LP.
- LP 1 -
A. Seite :
- 1.
Thema
Franz Biberkopf - 2' 45 aus " Berlin
Alexanderplatz " ( 1980 )
- 2. Thema Maria und
Walzer
- 1´ 25 aus " Die Ehe der Maria Braun " ( 1978 )
- 3. Overtüre Frankfurt
- 2'
58 aus " Mutter Küsters Fahrt zum Himmel " ( 1975 )
- 4.
Hilf
uns Maria - 1' 00 aus " Niklashauser Fahrt " ( 1970 )
- 5.
Die
Versuchung - 1' 50 aus " Bolwieser " ( 1977 )
- 6.
Serenade
für Franz - 1' 30 aus " Faustrecht der
Freiheit " ( 1974 )
- 7.
Das
Erbenbild - 3' 58 aus " Despair - Eine
Reise ins Licht " ( 1977 )
- 8. Kill Them - 2' 15 Titelsong
aus " Whity " ( 1970 )
- ( Text
: Rainer
Werner Fassbinder - Gesang : Günther Kaufmann )
- LP 1 -
B. Seite :
- 1.
Titelmusik
- 1'
48 aus " Ich will doch nur, das ihr mich liebt " ( 1976 )
- 2. Blues für Franz - 4' 48 aus " Die dritte
Generation " ( 1978 )
- 3. Abendmusik - 1' 25 aus " Satansbraten " ( 1976 )
- 4.
Faut -
Pas Walzer und Lied - 2' 38 aus " Chinesisches
Roulette " ( 1976 )
- 5.
Die
kleine Liebe - 1' 45 aus " Der Händler der
vier Jahreszeiten " ( 1971 )
- ( Komposition
: Rainer
Werner Fassbinder, bearbeitet von Peer Raben )
- 6. Trauermusik - 0' 33 aus "
Götter
der Pest " ( 1969 )
- 7.
Die
Bootsfahrt - 4' 40 aus " Berlin
Alexanderplatz " ( 1980 )
- LP 2 -
A. Seite :
- 1. Lili Marleen - 3' 36 aus " Lili Marleen " ( 1980 ) - Gesang
: Hanna
Schygulla
- 2. Szene am Bahnhof - 2 ' 24 aus "
Die
Ehe der Maria Braun " ( 1978 )
- 3. Serenade out of
Tune -
4' 52 aus " Lola " ( 1981 )
- 4. Memories are made
of this
- 2' 15 aus " Die Sehnsucht der Veronika Voss " ( 1982 )
- 5. Im Spiegel - 2' 10 aus " Angst vor Angst " ( 1975 )
- 6.
Der
Landstreicher -1' 56 aus " Despair - Eine
Reise ins Licht " ( 1977 )
- 7. Versuch zu singen - aus " In einem Jahr mit
13 Monden " ( 1978 )
- 8. Lilli
Walzer - 2' 08 aus " Schatten der Engel " ( 1976 )
- LP 2 -
B. Seite :
- Der Wald ( ein Requiem ) 20'
50 aus " Berlin Alexanderplatz " ( 1980 )

- Ansicht
: Klapp
- Cover innen beide Seiten.
- Zu dem
ersten Filmmusik - Skizzenblatt auf der linken
Seite im Innen - Cover :
- Mein
erstes Filmmusik - Skizzenblatt :
- auf dem
Adagio von Albinoni ( das 1969 auf fast jeden
Plattenteller lag ) entstand der Streichquartettsatz zu
"
Liebe kälter als der Tod " die Kreuzigungsmusik zu
" Niklashauser
Fart "
und ein
- Hauptmotiv zu
" Rio
das Mortes ". Keines der Stücke steht in
musikalischem Zusammenhang mit dem Adagio - doch es hat
die Stücke evoziert.
- Zu dem
Musikplan in der Mitte im Innen - Cover :
- Musikplan
" Alexanderplatz " Folge 1 - 4 :
- 3. Folge
: Ein
Hammer auf den Kopf kann die Seele verletzen. ( 18 )
- Lina hat einen Onkel,
der ist groß drin im Hausierergeschäft. Mit ihm
verkauft Biberkopf jetzt Schnürsenkel von Tür zu
Tür. Er begegnet einer Frau, die sich bei seinem Anblick
heftig an ihren
- verstorbenen
Mann erinnert fühlt, sie macht ihm Kaffee... ( 31 ) Das
vertraut er seinem Kompagnon an und erlebt eine große
Enttäuschung : dieser hintergeht ihn, ( 36 ) erpreßt
die Frau, und
- Biberkopf steht schon wieder
schlecht da, obwohl er als guter Mensch gelten wollte. (
37 / 38 )
- 4. Folge
: Eine
Handvoll Menschen in der Tiefe der Stille. ( M 39 )
- Franz
Biberkopf wird nur schwer mit seiner Enttäuschung
fertig. Er hat sich zurückgezogen in ein einsames
Zimmer, er will keinen mehr sehen, er säuft. (
Geräusche der Bierflaschen ) Aus
- der
Entfernung beobachtet er, was um ihn herum vor sich geht.
Und das ermutigt ihn nicht gerade, wieder ins ordentliche
Leben zurückzukehren : Die Welt, die er von seinem
Hinterhoffenster
- sehen kann,
ist voller Schlechtigkeit sowie Bosheit und auch ohne
Gerechtigkeit. ( Stimme von draußen ) M 39
- Motive
: Vater
/ Meck - Franz B. - Religion - Narkose ( Wald ) - Regina Ceoli - Maria durch ein Dornwald
ging " Gib deine Hand " - ( Schubert )
- Zu dem
großen Notenblatt auf der rechten Seite im Innen - Cover
:
- Für RWF -
Thema " Franz Biberkopf " :
- Notizen zu
dem Schauplatz " WALD " in Berlin - Alexanderplatz
:
- Hauptschauplatz
: Stadt ( = Alexanderplatz )
- Gegenschauplatz
: Wald ( = nicht Alltagsrealität, Ausnahmeort, Freiraum
zum Guten und Bösen ) Waldmusik, also Pastorale ?
Idealisierter Klang der Natur, das würde hier eher
zynisch wirken.
- Romantisches
Tongemälde ?. Man denkt an Wagners " Waldweben ". ( Ein
vegetativer Sog, der im Helden Siegfried naive Brutaliät
weckt ) Vielleicht schafft eine Verbindung des Nachgestal
-
- terisch -
Reinen und des Narkotisch - Trüben ein neues Klang -
Tarngewand für den Mörder. Da findet der Mord statt -
da ist Einsamkeit und da ist gleichzeitig ( im
Unterbewußtsein ) größt -
- mögliche
Öffentlichkeit - da versammelt sich das ganze Panoptikum
der Motive - es wuchert über uns hinweg. Großstadt :
Menschen in Käfigen - es muß ein Draußen geben ( das
Licht kommt
- von draußen
- Rufe kommen von draußen ) - Flöten rufen von weit her
- das lockt wohl auf einen Weg zur Freiheit - aber das
gedämpfte Licht des Waldes ist die Beleuchtung eines
Traumes -
- auch die
akustische Szenerie der Emotionen - die Rufe im Wald
avozieren das Unberechenbare durch vier Tasteninstrumente
wuchert aus einem Zentrum um den Ton b - endloses Ranken
-
- werk in Es -
es - b - B - Ges - g ( mit Verästelungen in F und Des )
- darüber rufen alle entscheidenden Motive ineinander -
übertönen sich - ergänzen sich - hier Musik :
unformuliertes Gedan -
- kengestrüpp
( mit stechenden Dornen, mit duftenden Wildrosen, mit
Nesseln und Beeren ) hier ist die Soundbehandlung ganz
entscheidend, denn nur durch die künstliche
Vervielfachung wer -
- den die
Klavierläufe zu einem scheinbar natürlichen
Klanggewebe, daß alle Motivrufe harmonisch vermengt,
auch wenn sich die einzelnen Motive dissonant
gegeneinander verhalten.
- Beschreibung
:
Klapp - Cover Innenteil " PEER RABEN "
- " Peer Raben ", geboren
1940 im Bayerischen Wald - Studium der Musikwissenschaft
in München - Schauspielausbildung bei " Ellen Zinner " in München
Arbeit als Regisseur bei Action -
- Theater /
Anti - Theater München - Theater Bremen - Staatstheater
Darmstadt - Schillertheater Berlin - Schauspielhaus
Bochum - Bühnenmusiken für die Theater in Bremen -
Berlin - Ham -
- burg -
Düsseldorf - Bochum - Frankfurt - Darmstadt - Stuttgart
- Kassel - Köln - Wien - Zürich - Paris.
- Idee und
Gestaltung einer Filmmusik :
- " FÜHLEN - DENKEN -
SRECHEN - MUSIK - BILD - BEWEGUNG "
- Da gibt es
Hendwerkliches : wann beginnt die Musik, wo hört sie
auf, wie lang ist sie also, hört sie auf oder
verschwindet sie unbemerkt, oder bricht sie ab, wie
klingt sie, welches Instrument
- ist nah,
welches fern, klingt das Instrument natürlich oder
verfremdet, ist der Rhythmus der Musik schneller als der
Bildrhythmus, oder umgekehrt, oder gleich, wie laut ist
die Musik, wird sie mit
- der
Kamerabewegung lauter oder leiser, ändert sich die
Dynamik nicht, nimmt die Musik Rücksicht und Bezug auf
Dialog und Geräusche, bleibt sie eine selbständige
Einheit ?. Da gibt es Künst -
- lerisches :
was sagt die Musik, woher kommt sie ( nicht realistisch
gefragt, sondern inhaltlich, also z. B. : kommt sie aus
den Köpfen der Personen, aus den Räumen des Geschehens,
aus der
- Stimmung
einer Geschichte, von draußen oder von drinnen... )
stehen Bild und Musik in einer Wechselwirkung zueinander
wie etwa Fühlen und Denken sich ergänzen und
widersprechen :
- überdeckt
Bewegung die Musik wie das Sprechen das Gefühl verdecken
kann, oder bringt Bewegung Musik hervor, so wie die
Sprache das Gefühl freizulegen vermag ?. Fragen, nur in
Pro -
- gression zu
lösen, und jede Antwort kann nur eine persönliche
Behauptung sein, hier eben die Behauptung Melos, Klang,
Rhythmus, Harmonie, Dissonanz. Sieht man Film als das
Wagnis Ab -
- Bild durch
Licht - Bild zu behaupten, so gibt die utopische Kraft
der Musik dem Film ein hohes Maß an künstlerischer
Glaubwürdigkeit dazu. So behaupte ich Musik.
- Roma B.
: Wenn
keiner singt, ist es still ( aus " Der Müll die Stadt
und der Tod " von Rainer Werner Fassbinder )
- Das Lied im
Film - einige Gedanken zu Hanna Schygulla's Gesang in
"
LILI MARLEEN "
- man muß das
erleben, singen ist ein Wagnis, hier sind die
Voraussetzungen ideal : sie singt um nicht sagen zu
müssen, aber wird sich der Klang der Angst nicht ihrem
Timbre beimischen ?.
- Er muß sich
beimischen ( muß beigemischt werden ), sie muß ein
Riesenorchester haben, die Anstrengung muß sichtbar
werden, auch muß Kriegslärm übertönt werden, das darf
nicht leicht
- fließen, die
Harmonien müssen Brocken sein ( auch um darüber zu
stolpern ), und sie alle sind mißbraucht worden, können
nicht mehr nur unschuldig rein singen : die Trompeten und
Posaunen,
- die Geigen,
die Flöten, selbst das tumbe Akkordeon kann da nicht
mehr nebelgraues Sentiment verströmen, ein wenig muß es
auch schweratmig heulen... einzig die Trommeln werden
lauter und
- lauter.
- -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
- Gesamtgestaltung
: Peer
Raben
- Alle
Aufnahmen mit : Orchester Peer Raben im Studio Robert Meilhaus außer A 4, 5, 7,
8 / B 1, 4, 5, 6 / C 5, 6, 7
- Fotos
: J. G. Rittenberg
- Cover
: P. Bucker
- LC 9000 (
Cover - Format )
- Copyright
:
Schlicht Musik - Verlage
- Produktion
: Schlicht
Musik - Verlage 1984
- Im
Vertrieb bei : Verlag " Pläne " GmbH - Postfach
827 - 4600 Dortmund 1
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- Beschreibung
:
- Hier eine
sehr gut erhaltene original deutsche 12´ Doppel LP -
Cinedisc 690 005 / 6 - Stereo von " Peer Raben ", der mit
seinem Orchester die Filmmusiken von " Rainer Werner
Fassbinder "
- in der Zeit
von 1969 bis 1982 eingespielt hat. Er hat auch, in enger
Zusammenarbeit mit dem genialen deutschen Regisseur ( der
damals viele neue Wege im Filmschaffen beschritten hat ),
- die
Soundtracks teilweise mit bearbeitet und komponiert. Es
sind viele vertraute Melodien aus den Filmen und auch der
TV. Produktion " Berlin Alexanderplatz " zu hören.
Man erinnert sich
- gerne daran,
da die Musik auch durch die sehr gute Abstimmung viel zu
den emotionalen Momenten in den Streifen beigetragen hat.
Mit dieser 12´ DLP kann man diese Gefühle beim abhö -
- ren mit einer
guten Anlage wieder aufleben lassen, und man wird sich an
viele spezielle Filmszenen mit Sicherheit wieder
zurückerinnern, da sich vieles davon eben durch die
tolle Musik
- regelrecht in
die Herzen der Filmfreunde eingebrandt hat. Im Innenteil
des Klapp - Cover´s sind auch Kompostionsblätter und
Musikpläne der Filmmusiken des großen Meisters mit
abgebildet,
- mit seinen
Korrekturen und Einträgen, was sicherlich auch sehr
interessant für einen Musik - Komponisten anzusehen ist.
Auch sein Lebensweg und alles was sich um die Produktion
dieses
- Doppelalbum´s
dreht, ist sehr gut beschrieben, sodaß man sich ein sehr
guten Überblick verschaffen kann. Die LP´s zeigen für
das Alter ( 27 Jahre ) keinerlei Beeinträchtigung ( M- )
und las -
- sen sich
wunderbar knisterfrei abspielen sowie die Label sind
sauber. Das Klapp - Cover zeigt ebenfalls nur die
üblichen Abnutzungserscheinungen und ist an den Rändern
etwas abgestoßen
- ( VG+ ), aber
weder beschrieben noch geknickt, sodaß sich für einen
Cineasten ein tolles Komplettangebot ergibt.