- Interessante
original deutsche 12' LP - MPS BASF - CRM 648 - Stereo
von " Tony Scott And
- The
Indonesian All Stars - Djanger
Bali " mit Klapp - Cover ( Fold Out
) in Top Zustand 1967 !
- Ansicht
: Klapp
- Cover Vorder und Rückseite.
- Angebot :
"
Eine " original deutsche 12' MPS BASF LP - CRM 648 -
Stereo
- von " Tony Scott And The
Indonesian All Stars " mit Klapp - Cover 1967 !
- LP - Name
:
" Djanger Bali "
- Interpreten
: " Tony Scott
and the Indonesian All Stars "
- Crew : ( In The MPS
Record Series " Jazz meets the World " )
- Tony Scott ( Clarinet )
- Bubi Chen ( Piano, Siter ) -
( Ketjapi )
- Jack Lesmana ( Guitar )
- Marjono ( Tenor -
Saxophone, Flute, Vocal )
- Yopi Chen ( Bass )
- Benny Mustafa ( Drums )
- Label -
Nr. : MPS BASF - CRM 648 - Stereo ( Erstausgabe )
- Matritz -
Nr. : A. Seite : 1 - V - C 25 599879 A SB1
5145 S1
- B. Seite
: 1 - V - C 25 599879 B SB1 5145 S2 ( gestanzt )
- Erschienen
: 1967
- Land : Deutschland (
Germany )
- Genre
: Jazz
- Rock ( vermischt mit asiatischen Klängen )
- Abspielgeschwindigkeit
: 33
1/3 U/pM
- Zustand
: Platte
und Klapp - Cover sehr gut erhalten ( M- / VG+ )
- Preis
: VHS
- Besonderheit
: Erste
12' LP - Ausgabe mit dieser Art
- von Jazz -
Rock vermischt mit asiatischen Klängen !

- Ansicht
: Klapp
- Cover Innenseiten.
- Side 1
:
- 1.
Djanger
Bali (
trad.- Bubi Chen ) 5' 35
- 2.
Mahlke
" Katz und Maus " ( Attila Zoller ) 6' 05
- 3. Gambang Suling
( Narto Sabdo ) 7' 08
- Side 2
:
- 1. Ilir Ilir ( trad.- Marjono )
- 2. Burungkaka Tua
( trad.- Bubi Chen )
- 3.
Summertime
(
Gershwin )
- Group
: Tony
Scott and the Indonesian All Stars
- Produced
by : JOACHIM E. BERENDT ( Jazz - Pabst )
- Recording
Director : Willi Fruth
- Recording
Engineer : Rolf Donner
- Recorded
at : October 27th / 28th, 1967 at MPS Tonstudio,
Villingen / Black Forest
- Cover
Photo : Joachim E. Berendt taken at
Burubudur, Jogjakarta
- Liner
Photos : Joachim E. Berendt, Josef Werkmeister
- Graphic
Work : Heinz Bahr
- Our Thanks
go to : KLM, Royal Dutch Airlines and to Jos Karsono and his
- Irama Record
Company, Djakarta / Indonesia for making this Record possible.
- JAZZ MEETS
THE WORLD - This Record is Pari of a Series which
Documents
- the encounter
between Jazz and the great Musical Cultures of the World.
- This is the
Situation of the Jazz Musician of the sixties : he finds
himself
- confronted
not only with European Music, Music of the whole World
- from Japan to
Africa, from India to Brazil.

- Ansicht
: Die
beiden Label der 12´ MPS - LP.
- --------------------------------------------------------------
- Beschreibung
: im
Cover Innenteil ( Deutsch )
- --------------------------------------------------------------
- We
must play Jazz
- Seit Jahren
sprechen wir immer wieder davon : " wo können wir
Jazz spielen ? ", in Indonesien geht es kaum. Bis
vor kurzem ging es öffentlich überhaupt nicht, aber wir
müssen Jazz spielen.
- Das ist für
uns so wichtig, wie essen und trinken. Wir kommen nicht
nach Europa, um eine wohlbestallte, große Konzert -
Tournee zu machen, das überlassen wir den Amerikanern.
Diese Tour -
- nee ist kein
Job für uns, sie ist ein Erlebnis, vielleicht das
wichtigste, das wir uns wünschen können. Wir wollen
durch diese Tournee Erfahrungen sammeln, mit anderen
Musikern arbeiten, mit
- ihnen
diskutieren, europäische Jazzfreunde kennenlernen, und
vielleicht können wir etwas von dem, was wir lernen
werden, an andere Indonesische Jazz - Musiker weiter
geben. Wir haben
- auch in den
Jahren, in denen der Jazz in unserem Land nicht " opportun " war, nie
aufgehört, Jazz zu spielen, wir hatten damals wenig
Platten. Nachts haben wir die " Stimme Amerikas " gehört.
- Bubi Chen und Jack Lesmana
- Die
Geschichte dieser Platte ...
- ... ist eine
Geschichte der menschlichen Verbundenheit von Jazz -
Musikern und Jazz - Freunden. 1962 lernte ich in einer
Bar in Djakarta Jack Lesmana - damals trug er noch den alten
hollän -
- dischen Namen
Lemmers
-
kennen. " Tony Scott " hatte mir gesagt : "
Wenn Du nach Djarkarta kommst, mußt Du nach Jack Lemmers suchen." Jack brachte mich zu
seinem Schwager Jos Kar -
- sono, einem reichen
indonesischen Geschäftsmann, Partner von Mannesmann und
einem Dutzend anderer Weltfirmen in Djarkarta, Chef der indonesischen
Plattengesellschaft Irama. Jos orga -
- nisierte eine
Session, auf der wir Jack Lemmers und einige andere indonesische Jazz
- Musiker aufnahmen. Die Bänder wurden damals beim
Südwestfunk, in der " Stimme Amerikas " und bei
- einigen
anderen deutschen und ausländischen Stationen gesendet.
Dies, war der Beginn einer menschlichen Beziehung, die
nicht mehr abreißen sollte. Vier Jahre später - 1966 -
kündigten mir
- Jos Karsono und Jack Lesmana den Besuch eines
amerikanischen Geschäftsfreundes an. Der Mann hieß Bob Hennessy und sollte mit mir
besprechen, was man tun könne, um die besten indo -
- nesischen
Jazz - Musiker auszuwählen und nach Europa zu schicken.
Ein paar Wochen später kam Bob, und Ich erfuhr von jener
sympatischen Einstellung, die aus den auf dieser Platte
abge -
- druckten
Worten Chen´s
und Lesmanas hervorgeht, das
besiegte die Skepsis. Claus Schreiner in Marburg hatte
gerade sein neues Konzertbüro eröffnet und erklärte
sich bereit, die Tournee,
- auch wenn sie
nicht auf eine ertragreiche geschäftliche Grundlage
gestellt werden könnte, durchzuführen. Die
holländische Luftfahrtgesellschaft KLM wollte Freiflüge
zur Verfügung stellen,
- und Jos Karsono und seine Plattenfirma Irama erwiesen sich in
Indonesien als großzügige Mäzene. Jos holte die
außerhalb Djakartas wohnenden Musiker in die
Indonesische Hauptstadt und
- machte es
möglich, daß die Musiker, die wir auswählten, nahezu
täglich miteinander üben und spielen konnten. Es war
eine jener seltenen Glückskonstellationen, die den eben
noch utopisch
- erscheinenden
Wunsch der Indonesischen Jazz - Musiker innerhalb weniger
Monate realisierbar machten. Hinzu kam, daß auch die
politischen Umstände mit einem Mal nicht mehr gar so hin
-
- derlich
schienen. Jazz ist ja überall und in allen Ländern der
Erde, immer auch politische Musik. In der Sukarno - extra
war er in Indonesien genau so verpönt wie in den meisten
anderen Dik -
- taturen
linker und rechter Prägung. Und es war gewiß mehr als
ein Zufall, daß mich die indonesische Einladung
ausgerechnet in der Zeit erreichte, in der zwar noch
nicht die offizielle, aber
- doch die de
facto - Herrschaft Sukarnos zu Ende ging. Bereits zwei
Tage nach meiner Ankunft in Djakarta hatte Karsono mit bemerkenswert
unjavanischer Präzision ein Hauskonzert arrangiert,
- auf dem sich
die besten indonesischen Jazz - Musiker vorstellten. Die All Star - Gruppe, die wir
schließlich bildeten, vereint Musiker aus Djakarta,
Surabaya, Madura und Jogjakarta. Sämtliche
- Musiker
hatten von vornherein den Wunsch, mehr als einen
Abklatsch der internationalen Jazz - Entwicklung zu
bieten. Die alle große Musik - Kultur Balis und Javas,
sundanesische Melodien
- und Tänze
aus Sumatra haben auf die Musik der Indonesian All
Stars
gewirkt. Einige ihrer Themen werden zunächst auf der
" Siter
",
einem traditionsreichen 12 - Saitigen Instrument aus
Java,
- vorgestellt,
bevor sie in modernen Jazz verwandelt werden. " Siter " übrigens
ist ein Wort, das aus dem Sanskrit stammt und auf die
sprachliche und musikalische Beziehung zur indischen
- " Sitar " hinweist,
die ihrerseit bis zur österreichischen Zither
ausstrahlte. Der javanische Name des Instruments ist
"
Ketjapi ". Vor allem der Tenor - Saxophonist Marjono ist voll gesogen
von
- javanischen
Gamelang - Klängen und all den uralten Musikstücken,
die, als Java noch hinduistisch und buddhistisch war, zu
den Tänzen und Balletten der Ramayana - Story, dem
uralten hei -
- ligen Epos
der Hindus, entstanden. Die " modale "
Spielweise, bei der eine Jazz - Improvisation nicht mehr
über ständig wechselnden Akkorden, sondern über einer
einzigen " Skala " liegt den
- westlichen
Jazzmusikern erst durch " Miles Davis " und " John Coltrane " in der
zweiten Hälfte der 50er Jahre bekannt geworden - ist
für Marjono " ein alter
Hut " : " In der javanischen Musik
- hat es das
schon vor tausend Jahren gegeben." Lesmana sagt : " Wir
wollen nicht einfach die Amerikaner imitieren, wir sind
Indonesier und wir versuchen, unsere eigene musikalische
Tradi -
- tion für den
modernen Jazz zu erschließen."
- "
Tony Scott
"
- Alle Musiker
der
Indonesian All Stars sind von " Tony Scott " geprägt
worden. Der große amerikanische Klarinettist hat sechs
Jahre lang in Asien gelebt und in dieser Zeit nahezu alle
Jazz -
- Musiker
Asiens - von Thailand bis Taiwan, von Indonesien bis
Japan - unterrichtet und beeinflußt. Damit hat er ganz
allein das in Asien getan, was alle die vielen in Europa
lebenden ameri -
- kanischen
Jazz- Musiker gemeinsam in unserem so viel kleineren
Weltteil geleistet haben. Deshalb schrieb ich, als ich
wenige Wochen nach der Bildung der Indonesian All
Stars wieder
auf
- Ball war,
" Tony
Scott "
einen Brief und fragte ihn, ob er nicht auf den Berliner
Jazztagen 1967 und auf dieser 12' MPS - Schallplatte mit seinen
früheren Schülern zusammenspielen wolle.
- Tony war begeistert von
der Idee. Die Begegnung des großen amerikanischen
Klarinettisten aus New York mit seinen ehemaligen
indonesischen Schülern aus Djakarta im Schwarzwald
- und in Berlin
symbolisiert in besonders konzentrierter Weise das,
worauf es uns In dieser Plattenreihe " Jazz Meets The
World
" ankommt.
- "
Die Indonesian All Stars
"
- Wichtigster
Solist der Indonesian All Stars ist der 1938 in
Surabaya geborene chinesische Pianist " BUBI CHEN ". Down Beat
bezeichnete ihn schon vor Jahren als den " Art Tatum Asiens ".
- Lang waren Tatum und Bud Powell seine
hauptsächlichen Vorbilder; neuerdings bezieht er sich
auch auf Bill Evans und Cecil Taylor. Von Chens zehn Geschwistern
in Surabaya sind sechs
- Musiker. Die
Familie ist, mit den Eltern zusammen, in der Lage, ein in
sich geschlossenes Ensemble zu bilden. Der Gitarrist des
Ensembles JACK LESMANA ( 1930 in December, Ost - Java,
- geboren, auf
der Insel Madura aufgewachsen ) stammt aus holländisch -
indonesischer Familie. Jack hat viel im Palast Sukarrios in
Bandung gespielt, immer wieder wies Sukarno ihn zurecht :
"
- Ihr sollt
nicht improvisieren ". ( Kleiner Beitrag zur
Psychologie eines Diktators : nicht so sehr der Jazz war
ihm unbehaglich, als generell jegliche Improvisation ).
Aber Jack hörte nie auf, Jazz
- zu spielen.
Weil Sukarno einen Musiker mit holländischen Namen nicht
an seinem Hof haben wollte, wurde Jacks ursprünglicher
Name
Lemmers in Lesmana, einen alten javanischen Namen
- aus der Hindu
- Mythologie, geändert. Lesmana ist mehrfach im
Ausland aufgetreten - so am Hofe in Kambodscha und bei
einem von der indonesischen Botschaft in Paris
organisierten Konzert,
- bei dem auch Bubi Chen mitwirkte. Der
Tenorsaxophonist MARJONO ( geboren 1938 ) kommt aus der
traditionsreichen javanischen Kunstmetropole Jogjakarta.
Sein Vater, der dort Mitglied des
- von den
Holländern gegründeten Sinfonieorchesters war,
unterrichtete ihn sowohl in javanischer als auch In
europäischer Musik. Marjono ist einerseits an " John Coltrane " und den
modernsten
- Tenorsaxophonisten
des Jazz - auch Archie Shepp - orientiert, ist aber andererseits
auch das jenige Mitglied des Ensembles, das sich in der
Jahrhunderte alten javanischen und balinesischen
- Musiktradition
des Landes besonders gut auskennt. Der Bassist des
Ensembles, YOPI CHEN ( 1931 in Surabaya geboren ), ist
der äteste Bruder des Pianisten Bubi Chen. " Mein Vater
war
- Geiger. Er
spielte Marsch - und Unterhaltungsmusik. Oscar Pettiford war mein erstes
Idol. Wenn Ich nicht genug zu spielen habe, arbeite ich
tagsüber als Buchhalter. Im Februar 1967 habe ich
- damit
aufgehört. Wir beide, Bubi und ich, sind nach Djakarta
gezogen, um ständig mit unseren Kollegen üben und
spielen zu können." Der Schlagzeuger BENNY MUSTAFA ist das einzige
Mitglied
- der Gruppe,
das aus der indonesischen Hauptstadt Djakarta stammt (
1937 geboren ). Mustafa war 1964 In New York, aber nicht
als Musiker, sondern als Maler und Mitgestalter des
Indone -
- sischen
Pavillons auf der Weltausstellung. " Wenn ich etwas
zu malen habe, dann höre ich Musik, und wenn ich Musik
mache, denke ich an Farben. Auf diese Weise bekommen
meine beiden
- Bereiche
gegenseitig ihre Ideen." Kennzeichnend für die
Situation des indonesischen Jazz - Musikers ist dabei die
Tatsache, daß die Bilder, die Benny zum modernen Jazz
anregen, alles andere
- als modern
sind. Es sind magische Götter - und Dämonenfiguren,
traditionelle Arabesken, Muster und Gestalten aus der
javanischen Geschichte und der Hindu - und Moslem -
Überlieferung.
- Bevor Mustafa im Februar 1967
Mitglied der Indonesian All Stars wurde, machte er in
erster Linie Beat - Musik und gehörte einer der
erfolgreichsten Beat - Gruppen des Landes an. Ich habe
- Benny damals
Schallplatten von Tony Wiliiams und Elvin Jones empfohlen, und in
den sechs Monaten, die zwischen der Zusammenstellung der Indonesian All
Stars. In
Djakarta und der Auf -
- nahme dieser
Platte in Villingen liegen, hat sich Mustafa zu einem der besten
Schlagzeuger
Asiens entwickelt.
- "
Die Stücke
"
- Seite 1
beginnt mit dem DJANGER, einem Sitztanz, der bei den
Teenagern Balls so beliebt ist wie bei den unseren Surf
oder Slop. Die jungen Leute sitzen im Quadrat - die
Mädchen den Mädchen,
- die Jungen
den Jungen gegenüber - und singen ironische, lustige
Geschichten, deren Stoff aus der alten balinesischen
Hindu - Mythologie oder neuerdings auch aus ihren
persönlichen Teen -
- agerproblemen
stammt. Am Anfang und am Schluß der Aufnahme werden die
typischen balinesischen Gamelangklänge auf den
Jazzinstrumenten angedeutet. Jack Lesmana spielt auf der Git
-
- arre den
Gongeffekt, der so wichtig für die balinesische Musik
ist. Das ganze Stück basiert auf der Pelog - Skala ( a -
b - c - e - f ), einer der beiden Grundleitern der
klassischen Musik Javas
- und Baus. (
Die andere Skala heißt " Slendro " und ist
siebentönig, läßt sich aber nicht in die europäische
Diatonik übertragen.) Ursprünglich hatten die Indonesian All
Stars
nur das Thema in Pe -
- log gespielt und waren
für die Improvisationen in eine modale Skala, im Sinne Coltranes übergegangen;
aber Scott
sagte
: " Ihr seid Indonesier; wenn Ihr schon so etwas wie
Pelog habt, dann
- müßt ihr
auch damit improvisieren." Wie recht Tony hatte, wird
gerade, an dem Klaviersolo Bubi Chens deutlich, einem
meisterhaften Spiel mit den balinesischen Pelog - Klängen und gleichwohl
- in jeder Note
swingender, moderner Jazz. Kurz bevor ich im Januar 1967
nach Indonesien fuhr, hatten wir In New York für MPS Attila Zollers Musik zu dem Günter Grass - Film " Katz und Maus "
- aufgenommeen,
ich nahm die Platte mit nach Indonesien, und als Jack Lesmana sechs Monate
später nach Deutschland kam, war Zollers " MAHLKE " zu einem
Lieblingsthema des indonesischen
- Gitarristen
geworden. Das Stück hat den kennzeichnenden Charme so
vieler hervorragender Attila Zoller Kompositionen. Man
sollte endlich einmal darauf hinweisen, daß Attila nicht nur ein
- großer
Gitarrist ist, sondern auch ein Komponist von eigenem
Stil - eine Tatsache, die die amerikanische Kritik nach
wie vor übersieht. Auch in dieser Indonesischen Version
braucht man nur
- wenige Takte
des Themas zu hören und wird sofort Attila Zoller darin
wiedererkennen. Eindrucksvoll Ist auch das Schluß -
Kollektiv ( Tenor - Saxophon / Klarinette ) zu dem sich Scotts Solo
- entwickelt. GAMBANG heißt Xylophon und
SULING heißt Flöte. Den Xylophonpart übernimmt Bubi auf der Siter. Ein musikalischer
Heidenspaß ist Bubis Solo, das er - ohne vom Playback - Ver -
- fahren
Gebrauch zu machen in konstantem zweitaktigem Wechsel
zwischen Piano und Siter spielt. Auch dieses Stück basiert auf der Pelog - Leiter, die für die
javanische Musik ( das Thema
- stammt aus
Mittel - Java ) so wichtig ist wie für die balinesische.
Jack
Lesmana
sorgt auf der Gitarre wieder für den Indonesischen
Gongeffekt. Benny Mustafa spielt am Anfang und am Schluß
- sein
Schlagzeug mit den Händen im Stile der alten javaischen
und balinesischen Trommler. Seite 2 beginnt mit ILIR ILIR einem alten
Javanischen Kinder- und Geisterlied; es handelt von einem
- Mann und
einem Mädchen, deren Geister sich jeweils bei Vollmond
treffen und miteinander tanzen. Alles Ist auf Java von
" Ghost
Stories " durchzogen, und selbst die
intellektuellsten und
- "
westlichsten " Javaner behaupten, Geister gesehen
und mit ihnen gesprochen zu haben. Vielleicht ist kein
Volk der Erde medial so stark und ursprünglich begabt
wie die Javaner. Marjono
- singt am
Anfang und am Schluß den alten einfachen " Nurseryrhyme ", aus dem Tony Scott und die All Stars ein "
kochendes ", intensives Jazzstück machen. BURUNGKAKA TUA ist ein
- populäres
indonesisches Lied, das von einem Papagei handelt. Albert Mangelsdorff
hat es
mit besonderem Erfolg gespielt, als er 1964 im Auftrage
des Goethe
- Instituts in Malaysia auftrat.
- Jack Lesmana erinnert sich :
" Als Albert Mangelsdorff damals drüben in
Singapur wartete und wegen der politischen Konfrontation
mit Malaysia nicht in unser Land durfte, und als wir er -
- fuhren, daß
er dieses indonesische Volkslied spielte : da haben wir
das als einen persönlichen Gruß empfunden, wie ihn nur
Jazzmusiker geben und verstehen können." Während Albert
- das Stück
damals in schnellem Tempo, voller volksliedhafter
Verspieltheit, anging, verwandeln Bubi Chen und Marjono ( die hier die
Solisten sind ) ihr Volkslied in eine moderne Ballade.
- Chen : " Damals war
es ein Gruß von Albert Mangelsdorff an uns, jetzt ist
es ein Gruß von uns an Ihn." Während das
vorhergehende Stück " llir - llir " den
swingenden, vitalen Jazzimpro -
- visator Bubi Chen vorstellt, zeigt
dieses " Burungkaka " Bubi als den an der
klassischen Musik geschulten Pianisten, der in den
Jahren, in denen er keinen Jazz spielen durfte, den
" Höheren
- Töchtern
" seiner Heimatstadt Surabaya Schumann und Chopin beibrachte. Am
Schluß beweisen die Indonesien All Stars, das sie auch ein
amerikanisches " Standardthema " spielen
können.
- Aber Gershwins " SUMMERTIME " wird dabei
mit der Pelog - Skala verbunden - hier freilich einer
sundanesischen westjavanischen Form dieser Skala, bei der
die zweite Stufe erhöht ist, also :
- a - h - c - e
- f.
Das ergibt ein eigentümliches Fluoreszieren zwischen der
Gershwin'schen und der
sundanesischen Modalität, die dem Thema vorzüglich
bekommt. Jack Lesmana : " There's
- always
Summertime in Indonesia, so we know more about it."
Als diese Platte entstand, herrschte fröhliche
Hochstimmung bei Tony Scott und den Indonesiern, aber als wir
spät in der Nacht
- " Summertime " noch einmal
anhörten, mußte Bubi Chen bei Tonys Klarinettensolo weinen.
- ---------------------------------------------------------------------
- Beschreibung
: im
Cover Innenteil ( Englisch )
- ---------------------------------------------------------------------
- We
must play Jazz
- We have been
talking about it for Years : where can we play Jazz ? It
is virtually impossible in Indonesia, and until recently
it was not possible at all. But we must play Jazz. This
is as important
- to us as
eating and drinking. We don' t come to Europe for an
extensive, wellstaffed Tour. We leave that to the
Americans. This Concert Tour is no mere Job to us. It is
an adventure. Maybe the
- most
important we can hope for. We want to gain Experiences
through this Tour. Work with other Musicians. Debate with
them. Get to know European Jazz Fans. And perhaps we can
pass on
- to other
Indonesian Jazz Musicians some of what we will learn
here. We never quit playing Jazz even in the Years when
Jazz was not opportune in our Country. We had few Records
in those
- Days. At
Night we listened to the " Voice of America ".
- BUBI CHEN AND JACK LESMANA
- The
Story of this Record ...
- ... is a
Story of the human bonds between Jazz Musicians and Jazz
Fans. I became acquainted with Jack Lesmana in 1952 in a
Djakarta Bar- in those Days he was still known by his old
Dutch
- Name, Lemmers. " Tony Scott " had told me
: " When you come to Djakarta, lock Jack Lemmers ", had me
meet his Brother - in - law Jos Karsono, a wealthy
Indonesian Businessman who among
- other
Ventures, is the owner of the Record Company
Irama.
Jos
set up a Session at which we made Recordings with Jack Lemmers and several others
of his fellow Jazz Musicians. These
- Tapes
eventually were broadcast by the Southwest German
Radio Network ( Südwestfunk ) and a Number of
other German and foreign Stations. The Djakarta Episode
marked the beginning of
- an enduring
Relationship. Four Years later - in 1966 - Karsono and Lesmana notified me of the
impending visit of an American Business Partner. The
Gentleman's Name was Bob Hennessy, and
- he was
supposed to Discuss with me what could be done to select
the best Indonesian Jazz Musicians and send them on a
European Tour. Bob arrived a few Weeks later and informed me
of
- the
refreshing and modest at Situde shown by the Indonesiens,
as it is expressed here in the preface by Chen and Lesmana, that Endorsement
dispelied any scepticism may have had. Claus
- Schreiner had just opened
his New Concert Agency in Marburg, and he volunteered to
organize the Tour, even accepting a possible Financial
Risk. The Dutch Airlines KLM agreed to provide
- free
Transportation for the Group, and Jos Karsono and his Irama Company also turned out to
be generous Benefactors. Those Musicians whose homes were
not in Djakarta were brought to
- the
Indonesian Capital by, who let them stay at his Home and
with his Family for Months. He made it possible to have
the Musicians chosen by us play and practice to gether
almost Daily. In
- short, it was
one of these rare and fortunate Constellations which,
within a few short Months, realised a seemingly utopian
Dream for these Indonesian Jazz Musicians. Moreover, the
Political
- Circumsiances
all of a sudden didn't appear nearly as forbidding as
they used to be Jazz, of course, is " Political
" Music everywhere in the World, and during the
Sukarno Era it was blacklis -
- ted the same
as under most other Dictatorships, whether of leftist or
rightist Persuasions. Obviously, it was more than a mere
Coincidence that the Indonesian invitation reached me at
a Time
- when the de
facto Regime of Sukarno approached the End, though not
yet officially. Only two Days after my Arrival in
Djakarta, Karsono - with remarkably un - Javanese
precision - had ar -
- ranged a
Concert at his Home at which the Country's top Jazzmen
introduced themselves. The AIl Star Group finally assembled
by us joined performers from Djakarta, Surabaya, Madura
and
- Jogjakarta.
These Musicians from the onset made it plain they
intended to Offer more than a Copy of international Jazz
Development. The great old Musical Culture of Bali and
Java, Sunda's
- Melodies and
Sumatra's Dances, have influenced the Music of the Indonesian All
Stars.
In their Performance, a few of the Themes are first
introduced by the siter, the traditional 12 - String
- Instrument of
Java, before being transformed into modern Jazz. " Siter ",
Incidentally, is aword from the Sanskrit and Points up
the etymological and Musical Relationship to the Sitar of India.
- The Javanese
Name of the Instrument is " Ketjapi ". The Tenor -
Saxophonist Marjono, in particular, is bursting with a
wealth of Javanese Gamelan Sounds and all the Centuries -
old Pieces
- of Music
created for the Dances and Ballets of the Ramayana Story
- the ancient holy Epos of the Hindus. They reach back to
the Times when Java was still Buddhist and Hindu Country.
- This Modal
Way of playing, basing Jazz improvisation not on
constantly changing chords but on a Single " Scale ", is
considered " an old hat " bay Marjono. Western Jazz
Musicians became
- acquainted
with it not earlier than the late 1950s via " Miles Dayis " and " John Coltrane ", but Marjono Insists : "
It exsited in Javanese Music for more than a thousand
Years. " Lesmana : "
- We don't want
simply to imitate the Americans. We are Indonesians, and
we attempt to utilize our own Musical Tradition for
modern Jazz."
- Tony
Scott
- An Musicians
of The
Indonesien All - Stars have been shaped by " Tony Scott ". The great American Clarinet
Player
has lived in Asia for six Years, and during that Time, he
taught or influen -
- ced virtually
every Jazz Musician there - from Thailand to Taiwan, from
Indonesia to Japan. He Single - handedly did in Asia what
so many American Jazzmeen who made their Home in Eur -
- ope
accomplished In our, so much smaller, Continent. That is
why - when l was back on Ball again a few Weeks after
assembling The Indonesian All Stars - I wrote " Tony Scott ", asking
- whether he
would be interested to perform together with his former
Students at the Berlin Jazz Days 1967 and for this MPS Record. Tony was enthused
over the Idea. The Reunion of the
- famous
Clarinet Star from New York with his onetime Pupils in
Berlin and the Black Forest symbolizes in a enlightening
Manner the Spirit we pursue in this Record Series " Jazz Meets The
- World ".
- The
Indonesian All Stars
- The most
important Soloist of the Indonesien All Stars is the
Chinese Pianist " BUBI CHEN ", born 1938
In Surabaya. Down Beat, the authoritative American Jazz
Magazine, Years ago labeled
- him " The Art Tatum of
Asia ".
Tatum and Bud Powell constituted his
principal influences for a long Time; lately, he has been
relating himself to Bill Evans arid Cecil Taylor as well. Six of
Chen's
- 10 Brothers
and Sisters In Surabaya are Musicians. With the
inclusions of the Parents, the Family can easily come up
with a regular Band. The Ensemble's Guitarist, JACK LESMANA ( born
- 1930 in
Djember, East Java, and raised on the Island of Madura )
comes from a Dutch - Indonesian Family. Jack performed
frequently at Sukarno's Bandung Palace, where the ruler
liked to
- admonish him
Time and again : " Don't Improvise. " ( Small
Footnote to the mentality of a Dictator : it was not Jazz
so much that was bothering him, but any Improvisation as
such.) But Jack
- never quit
playing Jazz. Since Sukarno would not tolerate a Musician
with a Dutch Name on his Court, Jack's original Name, Lemmers, was changed to Lesmana - an old Javaness
Name ro -
- oted in Hindu
Mythology. Lasmana has performed abroad several Times - at the
Royal Court of Cambodia, for instance, and at a Concert
sponsored by the Indonesian Embassy in Paris in
- which " Bubi Chen " also
participated. The Tenor - Saxophonist MARJONO ( born 1938 ) is a
native of the Javanese Town of Jogjakarta, traditionally
a flourishing Center of the Arts. He was
- instructed in
both European and Javanese Music by his Father, a Member
of the local Symphony Orchestra founded by the Dutch. On
the one Hand, Marjono receives his Inspirations from
- " John Coltrane " and the most
contemporary Tenor - Saxmen in Jazz ( Archie Shepp included ). But
then he also is the All Stars' eminent Authority on his Country's
heritaga of Javanese and
- Balinese
Music. The Bassist of the Ensemble, YOPI CHEN ( born 1931 in
Surabaya ) is the oldest Brother of Bubi Chen, the Pianist.
" My Father was a Violinist. He played March and
popular
- Music. Oscar Pettiford was my first Idol.
When l couldn't get to play enough, l worked as a Book -
keeper during the Daytime. I quit that in February 1967.
Both of us, Bubi and I, moved to Dja -
- karta to be
able to practice and play constantly with our
Colleagues." The Drummer BENNY MUSTAFA ( born 1937 ) is
the Group's only Members from Djakarta. In 1964 he came
temporarity
- to New York,
not as a Musician but as a Painter and Co - Designer of
the Indonesian Pavilion at the World's Fair. " When
I paint something, l hear Music," he says, "
and when I make Music,
- l think of
Colors. This Way both of my Avocations gain their Ideas
from each other. Typical for the Situation of this
Indonesien Jazz Music, is the' Fact here that the
Paintings which inspire
- Benny toward modern Jazz
are anything but modern. They depict Magical Figures of
Gods and Demons, traditional arabesques, Patterns and
Characters from Javanese History and from
- Hindu and
Moslem lore. Before joining the Indonesian All Stars in February 1967, Mustafa concentrated on
Rock' n' Roll and belonged to one of his Country's most
successful " Beat " Groups.
- In those Days
I recommended Records of Tony Williams and Elvin Jones to him, and l am
happy to Report that - in the six Months separating the
Birth of the All - Stars in Djakarta and the
- Recording
Sessions for this LP in Germany's Black Forest - Mustafa had developed into
one of the Top Asian Drummers.
- The
Selections
- Side 1 begins
with the DJANGER, a sitting Dance as popular with
Bali's Teenagers as Surf or Slop with ours. The young
People usually form a Square - Girls facing Girls, Boys
facing Boys -
- and sing
mocking, funny tales deriving from Ballnese Hindu
Mythology or, Nowadays, involving their own Teen - and
sometimes even Political - Problems. The unmistakable
Balinese Gamelan
- Sounds are
briefly touched tipon by the Jazz Instruments at the
beginning and end of this Piece. Jack Lesmana plays on the
Guitar the Gongeffect which is so important In Bali
Music. The
- whole
composition is built on the " Pelog " Scale ( a - b - c -
e - * ),
one of the two Basic Scales in the Classic Music of Java and
Bali. ( The other Scale, seven - Toned, is called " Slendro ",
- but It can
not ba transcribed into Western Diatonic Music.) The All - Stars used to play only
the Theme in Pelog, switching for the improvisations to a Modal Scale a la " Coltrane ". But Scott
- told them :
" You are Indonesians...and since you have something
like Pelog, you must use It in
Improvisation." Bubi Chen's Piano Solo
demonstrates beautifully how right Tony was - it is a
- dazzling
concoction of the Balinese Pelog Sounds yet modern Jazz
and swinging in every Note. Shortly befors travelling to
Indonesia In January 1967, we had taped " Attila Zoller's " Music
- Score for the
Günter
Grass Motion
Picture " Katz und Maus " ( Cat and Mouse ) for MPS in New York, I took
the Record along to Indonesia, and when Jack Lesmana came to Germany
six
- Months later,
Zoller's
"
MAHLKE " Theme had
become one of his Favorites. This Piece possesses the
Charm of so many excellent Zoller Compositions. It is high Time, I
think, to Point out that
- Attila is not only a
great Guitarist but also a Composer with his very own
handwriting - a Fact American Critics still choose to
overlock. Again in this Indonesian Version one needs to
hear
- just a few
Bars of the Theme to immediately recogniza Zoller in it Equally
Impressive is the Collectiue Finale Improvisation, Tenor
- Saxophona and Clarinet, developing from Scott's Solo.
- GAMBANG means Xylophone,
and
SULING means
Flute. The Xylophone Pari is taken over by Bubi on the Siter, and what a Musical
delight his Solo is, moving between Piano and Siter
- in constant
two - Beat
Alternation - without this aid of Playback ! This
Selection also leans on the Pelog Scale, which is as
important to Javanese Music ( the Theme comes from
Central
- Java) as it
is to Bali's. Once again Jack Lesmana creates the Gongeffect on the Guitar. And
at this Beginning and at the End, Benny Mustafa plays the Drums
with his Hands In the tradi -
- tional Style
of the great Java and Bali Percussionists. Side II opens
with "
ILIR ILIR ", an old Javanese Children's and Ghost Song
telling the Story of a Man and a Girl whose spirits meet
and
- dance with
each other whenever there 's a full Moon. ( Everything on
Java is permeated by these Ghost Tales, and even
intelfectuals and the most " Western " Javanese
insist they have
- seen Ghosts
and communicated wlth them. Perhaps no other People in
the World have such strong and inherent spiritistic
Inclinations as the Javanese.) As an Introduction and
Conclusion
- 10 this
Piece, Marjono
chants
the simple nursery Rhythme, turned by Tony Scott and The
All - Stars into a cooking, " spirited " Jazz
Performance. BURUNGKAKA is a popular Indonesian
- Song about a
Parrot. Albert Mangelsdorff played it with
Singular success when he performed 1954 in Malaysia under
the auspices of the Goethe Institute, Jack Lesmana recalls; "
When
- Albert
Mangelsdorff was waiting over in Singapore unable to coma
to our Country because of the Political ' Confrontation '
between played this Indonesian Folk Song : we feit this
to be a
- personal
Greeting as only Jazz Musicians can give and understand
it." At that Time Albert did the Piece in
fast Tempo and with folksy playfulness - '' now Bubi Chen and Marjono ( featured
- as Soloists )
turn their Folk Song into a Modern Ballad. Says Chen : " Once it
was a greeting by Albert Mangelsdorff to us, now it is a
greeting from us to him." While this Preceding
Selection,'
- " Ilir
Ilir ", showed off this swinging, energetic Jazz
Improvisor Bubi Chen, " Burungkaka " reveals the
samo Bubi as a Pianist at
Home in Classical Music, as the Man who taught Schumann and
- Chopin to society Girls
of his native Surabaya in the Years when he couldn't play
Jazz. Finally, the Indonesian All Stars prove they have no
trouble handling an American Standard. Gershwin's
- SUMMERTIME, though, is tied up
with the Pelog Scale - this Time with a Sundanese ( West
- Javanese ) Variation in which the second Note is high -
her : a
- h - c - e - f. This creates a strange
- fluorescing
between Gershwin in and Sudanese modality, an
exquisite enrichment of this Theme. " There's always
Summertime in Indonesia," smiles Jack Lesmana," so we know
more about
- it."
When this Record was made, Tony Scott and his Indonesian
Friends were in a happy, every boisterous Frame of mind.
But when ws ilstened again to " Summertime " late that
Night,
Bubi
- Chen was so moved he
couldn't avoid tears over Tony's Clarinet Solo.
- JOACHIM ERNST
BERENDT
- Translated
by : Peter Kuhrt
- Aufnahme
: MPS
- Records GmbH, Villingen
- Vertrieb : BASF, Ludwigshafen
- P - 1967
- Beschreibung
:
- Hier eine
sehr gut erhaltene original deutsche 12´ LP - MPS BASF -
CRM 648 - Stereo von " Tony Scott & The Indonesian All
Stars
" mit dem LP - Name " DJANGER BALI " im
informativen und
- gut
bebilderten Klapp - Cover ( Fold Out ) von 1967. Die LP
galt Mitte der 60er Jahre als Meilenstein des Modern
Jazz, da es " Tony Scott " ( amerikanischer
Klarinettist der Sonderklasse ) ge -
- lungen war,
durch seine Beziehungen nach Asien ( Indonesien ),
einheimische Jazz - Musiker zu schulen und dann zu
Konzert - Auftritten und nicht zuletzt zu den Aufnahmen
dieser LP zu
- bewegen. Das
besondere an den Titeln ist, die Mischung zwischen
klassischen US - Jazz und dem asiatischen Jazz ( der sich
auf eine andere Tonleiter aufbaut ) so zu spielen, daß
sich ein
- völlig neues
harmonisches Klangbild ergibt, was für mein Empfinden
bestens gelungen ist. Bemerkenswert ist der chinesische
Pianist " Bubi Chen ", dem diese Symbiose zwischen
dem Mod -
- ern Jazz und
dem asiatischen Jazz als gebürtiger Chinese besonders
gut gelungen ist. Aber auch die anderen Musiker stehen
dem kaum nach, sodaß man beim abhören dieser LP sehr
gut
- mit swingen
kann. Die 12´ LP ist für das Alter ( 44 Jahre )
praktisch wie neu ( M- ) un die Label sind sauber. Das
Klapp - Cover zeigt ebenfalls nur die normalen
Alterserscheinungen ( VG+ )
- ist aber
weder beschrieben noch geknickt, sodaß sich für einen
Jazz - Rock Anhänger sicherlich ein einmaliges Angebot
ergibt !